
Chronische Lichtschäden & aktinische Keratosen frühzeitig behandeln
Jahrelange UV-Belastung kann sichtbare Spuren auf der Haut hinterlassen. Neben Pigmentveränderungen und einer raueren Hautstruktur können sich aktinische Keratosen entwickeln – umschriebene, häufig raue oder schuppende Hautveränderungen, die dermatologisch beurteilt werden sollten.
Für flächig lichtgeschädigte Haut und bestimmte aktinische Keratosen kann die photodynamische Therapie (PDT) eine geeignete Behandlungsmöglichkeit sein. Dabei werden veränderte Hautzellen zunächst mit einem lichtsensibilisierenden Wirkstoff vorbereitet und anschließend gezielt mit Licht behandelt.
Welche Therapie im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Ausprägung, Lokalisation und Anzahl der Hautveränderungen ab. Deshalb steht vor jeder Behandlung die dermatologische Untersuchung und eine sorgfältige Einordnung des Befundes.
- Gezielte Flächentherapie
- Frühzeitige Behandlung
- Ärztliche Verlaufskontrolle

Photodynamische Therapie (PDT) bei aktinischen Keratosen
Die photodynamische Therapie ermöglicht es, größere lichtgeschädigte Hautareale gezielt zu behandeln. Nach dem Auftragen eines lichtsensibilisierenden Wirkstoffs werden die vorbereiteten Bereiche mit einer geeigneten Lichtquelle bestrahlt. Dadurch werden insbesondere veränderte Zellen angesprochen.
Die PDT kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn mehrere aktinische Keratosen oder flächige UV-bedingte Veränderungen vorliegen. Ob das Verfahren für Ihren Befund geeignet ist oder eine andere Behandlung vorzuziehen ist, klären wir im Rahmen der dermatologischen Untersuchung.
Aktinische Keratosen erkennen & Therapiebedarf einordnen
Vor einer Flächentherapie ist daher wichtig, die betroffenen Stellen genau zu untersuchen. Bei unklaren oder verdächtigen Veränderungen können weitere diagnostische Schritte erforderlich sein. Erst danach entscheiden wir, ob die PDT oder ein anderes Vorgehen für den jeweiligen Befund medizinisch sinnvoll ist.
Aktinische Keratosen entstehen häufig an Hautbereichen, die über viele Jahre der Sonne ausgesetzt waren, etwa im Gesicht, auf der Kopfhaut oder an den Handrücken. Sie können sich als raue, schuppende Stellen zeigen und gelten als behandlungsbedürftige UV-bedingte Veränderungen. Nicht jede auffällige Stelle lässt sich jedoch allein anhand ihres Aussehens sicher einordnen.


Diagnostik & Ablauf der PDT-Behandlung
Dermatologische Untersuchung
Zu Beginn beurteilen wir die betroffenen Hautareale und klären, um welche Veränderungen es sich handelt. Auffällige oder unklare Befunde werden vor der Therapie entsprechend dermatologisch eingeordnet.
Individuelle Therapieentscheidung
Auf Grundlage des Befundes besprechen wir, ob eine photodynamische Therapie sinnvoll ist oder andere Verfahren besser geeignet sind. Dabei berücksichtigen wir auch Lage, Ausdehnung und Anzahl der Veränderungen.
Behandlung & Nachsorge
Die Behandlung erfolgt nach dem festgelegten Therapiekonzept. Anschließend informieren wir Sie über die zu erwartende Hautreaktion, die richtige Pflege und den notwendigen Lichtschutz. Verlaufskontrollen können Teil der weiteren Betreuung sein.
Häufige Fragen zu aktinischen Keratosen & photodynamischer Therapie
Aktinische Keratosen sind durch langjährige UV-Belastung entstandene Hautveränderungen. Sie zeigen sich häufig als raue, schuppende oder gerötete Stellen und gelten als frühe Form beziehungsweise Vorstufe bestimmter Formen des weißen Hautkrebses. Deshalb sollten sie dermatologisch beurteilt werden.
Die PDT kann insbesondere bei mehreren oder flächig verteilten aktinischen Keratosen eingesetzt werden. Ob sie für Ihren Befund geeignet ist, hängt von verschiedenen medizinischen Faktoren ab und wird nach der Untersuchung entschieden.
Die betroffenen Hautbereiche werden mit einem lichtsensibilisierenden Wirkstoff vorbereitet und nach einer vorgesehenen Einwirkzeit gezielt belichtet. Den genauen Ablauf und die Dauer erläutern wir Ihnen vor der Behandlung.
Rötungen, Brennen, Schwellungen oder eine vorübergehende Krustenbildung können als Reaktion auf die Behandlung auftreten. Wie Sie die Haut anschließend pflegen und schützen sollten, erklären wir Ihnen ausführlich.
UV-bedingte Hautschäden können sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln oder erneut auftreten. Konsequenter Lichtschutz und dermatologische Verlaufskontrollen helfen dabei, neue oder veränderte Hautstellen frühzeitig zu erkennen.
Sprechzeiten
Montag:
08:00 Uhr – 13:00 Uhr
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Dienstag:
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Mittwoch:
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Donnerstag:
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14:00 Uhr – 19:00 Uhr
Freitag:
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